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Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 1 | Freitag 3. Jänner 2020

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Amts- und Anzeigenblatt der Marktgemeinde Lustenau | Erscheint jeden Freitag, Erscheinungsort und Verlagspostamt: 6890 Lustenau

Soziales Nahe an den

Soziales Nahe an den Menschen arbeiten Heimhelferin oder Heimhelfer ist eine Arbeit direkt mit und bei den Menschen und angesichts der demografischen Entwicklung ein Beruf mit Zukunft. Am 10. Dezember feierten die Absolventinnen und Absolventen des 29. Heimhilfe-Lehrgangs ihren Abschluss im Schützengarten. Die Heimhelferinnen und Heimhelfer arbeiten beim Mobilen Hilfsdienst, in Alters- und Pflegeheimen, bei der Lebenshilfe und beim Betreuungspool Vorarlberg. Sie sind durch ihre Tätigkeit so nahe wie sonst fast niemand an den zu betreuenden Menschen. Dieser direkte Kontakt mit den Menschen macht für viele den Reiz und zugleich den hohen Anspruch der Arbeit in der Heimhilfe aus. Auch für Ulrike Wagner, die den jüngsten Heimhilfe-Lehrgang mit Bravour gemeistert hat und ihr Wissen und ihre Erfahrung in den Sozialdiensten Lustenau einbringt. Es sei vor allem die Sicherheit und die Sensibilität im Umgang mit alten und pflegebedürftigen Menschen, die man nach der Ausbildung erlange, berichten die Absolventinnen und Absolventen. Die Ausbildung zur Heimhelferin wird von der gemeinnützigen Bildungsorganisation „connexia“ berufsbegleitend angeboten. Der 9-monatige Lehrgang beinhaltet 246 Unterrichtseinheiten Theorie, 80 Stunden Praktikum im stationären Bereich und 120 Stunden im ambulanten Bereich. Der nächste Lehrgang startet im Frühjahr 2020. Interessierten stehen Angelika Becker unter T 05574 48787-14, angelika.becker@connexia.at oder Barbara Amann, T 05574 48787-34, barbara.amann@connexia.at zur Verfügung. Bedürfnisorientiert unterstützen Das Berufsbild der Heimhelferin und des Heimhelfers umfasst die Unterstützung, Begleitung und Förderung betreuungsbedürftiger Menschen in ihrer individuellen Tagesgestaltung in enger Kooperation mit dem zuständigen Fachpersonal. Angesprochen sind Personen, die in der Betreuung von Menschen arbeiten und über keine Ausbildung in einem Sozial- oder Gesundheitsberuf verfügen, sowie ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen. Heimhilfe-Ausbildung mit Bravour bestanden: Die Lustenauerin Ulrike Wagner nimmt die Glückwünsche von Martin Herburger (Senioren und Pflegevorsorge Land Vorarlberg), Ausbildungsleiterin Anneliese Herburger und deren Stellvertreterin Christiane Huber-Hackspiel entgegen. (Fotos VLK/W. Micheli) Nächster Lehrgang im Frühjahr 2020 Am 10. Dezember erhielten alle achtzehn Absolventinnen und vier Absolventen der 29. Heimhilfe-Ausbildung ihre Zeugnisse. 14

Kultur Fördergabe des Landes für Elisso Gogibedaschwili Am 9. Dezember überreichten im Landhaus Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink und Landtagspräsident Harald Sonderegger die Ehren- und Fördergaben für Kunst des Landes Vorarlberg. Gewürdigt werden damit sowohl langjährige künstlerische Qualität als auch junges, vielversprechendes Schaffen. Die junge Lustenauer Violinistin Elisso Gogibedaschwili durfte sich über eine Fördergabe von 2500 Euro freuen. Elisso Gogibedaschwili wurde im Jahre 2000 in eine Musikerfamilie hineingeboren. Ihr Vater Irakli ist Programmchef des Kammerorchesters Arpeggione Hohenems, Mutter Cecilia unterrichtet Klavier an der Musikschule. Bereits mit sechs Jahren erhielt sie ihre ersten Auszeichnungen bei Prima La Musica – sowohl für ihr Spiel auf der Violine als auch auf dem Piano. Sie wurde auch schon bei der VN-Aktion 50 Köpfe für morgen präsentiert. Ausnahme-Musikerin Elisso Gogibedaschwili Von ihrer brillanten Technik, dem unglaublich reifen Klang und ihrer außergewöhnlichen Musikalität konnte sich ein internationales Publikum überzeugen: Konzertreisen haben sie und ihre Violine unter anderem nach Israel, Ungarn, China, Kanada und in die USA geführt. Bürgermeister Kurt Fischer freut sich mit den Eltern Irakli und Cecilia Gogibedaschwili über die Fördergabe von 2500 Euro für Elisso. (Fotos Alexandra Serra) 15

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