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Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 19 | Freitag 14. Mai 2021

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Amts- und Anzeigenblatt der Marktgemeinde Lustenau | Erscheint jeden Freitag, Erscheinungsort und Verlagspostamt: 6890 Lustenau

Umwelt 150.000 Bäume

Umwelt 150.000 Bäume für unser Klima Der Lustenauer Etikettenhersteller CARINI ist ein umweltund verantwortungsbewusster Partner für seine Kunden, Mitarbeiter und die Umwelt. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen neben seinem nachhaltigen Etikettenportfolio ein neues Projekt „1:1 – EIN AUFTRAG, EIN BAUM“ gestartet und pflanzt für jeden einzelnen Kundenauftrag seit Jahresbeginn einen Jungbaum. Am 26. April 2021 hat das Projektteam von CARINI gemeinsam mit Andreas Amann, Vorstand der Abteilung Forstwesen des Landes Vorarlberg, im Bleischwald bei Bludenz die ersten Jungbäume gepflanzt und viele weitere sollen folgen. „Bäume wachsen über viele Jahre und können im Laufe ihres Lebens große Mengen an klimaschädlichem CO2 aufnehmen und in Sauerstoff umwandeln“, erklärt der Experte. Zum Auftakt der Pflanzaktion wurden junge Eichen gesetzt, da sie in Vorarlberg heimisch sind. „Der Umweltgedanke ist einer unserer wichtigsten Unternehmensgrundsätze. Wir fühlen uns dazu verpflichtet, mit den natürlichen Ressourcen sorgsam umzugehen und auch über unser Tagesgeschäft hinaus Verantwortung zu übernehmen“, erklärt Geschäftsführer Edgar Sohm wie es zu diesem Projekt kam. „Da im Druckbereich naturgemäß viel Papier verarbeitet und dieses aus Holz hergestellt wird, ist der Baum als nachwachsender Rohstoff für den Etikettenhersteller das perfekte Symbol für eine ganzheitliche Kreislaufwirtschaft. CARINI hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 150.000 Bäume weltweit zu pflanzen, davon wird mindestens ein Drittel in heimischen Wäldern wachsen“, berichtet Edgar Sohm weiter. Gemeinsam wachsen Für dieses grüne Projekt hat sich der Etikettenhersteller bewusst für die Zusammenarbeit mit der Forstabteilung des Landes entschieden. Nachhaltig und nicht auf Gewinn ausgerichtet sollen Aufforstungsprojekte in Kommunalwäldern zum Gemeinwohl beitragen. Für Andreas Amann ist das eine Aktion mit Vorbildcharakter: „Wir achten darauf, dass Mischwälder entstehen, die ökologisch wertvoller und weniger anfällig für Schädlinge sind“, erklärt der Forstfachmann. Diese Wälder sind nicht nur den Folgen des Klimawandels besser gewachsen und bieten mehr Arten einen Lebensraum, sondern haben auch das Potential den Klimawandel stark abzuschwächen. Andreas Amann würde sich wünschen, dass andere Unternehmen diesem Beispiel folgen und so einen Schritt zur Verlangsamung des Klimawandels setzen. Wiederaufforstung ist aber auch ein globales Thema. Deshalb wird CARINI Baumpflanzprojekte in Gegenden unterstützen, wo Wiederaufforstung unabdingbar ist. Dabei nutzt das Lustenauer Unternehmen aktuell das Netzwerk der Kinder- und Jugendinitiative „Plant for the planet“. Wichtig für die Auswahl der ausgewählten Projekte war dem Unternehmen, dass die Unterstützung zu 100 % den jeweiligen Projektpartnern zukommt. Diese Aufforstungen in teils sensiblen Naturschutzgebieten berücksichtigen neben den ökologischen auch die sozialen Herausforderungen der lokalen Bevölkerung. Omar Yilmaz (Stadt Bludenz), Simon Sohm, Beate Schneider (Etiketten CARINI) und Andreas Amann (Land Vorarlberg) freuen sich über den Auftakt der Pflanzaktion. (Foto Etiketten Carini) 20 Nr. 19 / 21 | Lustenauer Gemeindeblatt

Soziales Neuer Innovationspreis Die Privatstiftung Dornbirner Sparkasse, die 2019 ins Leben gerufen wurde, versteht sich als Impulsgeberin für die Entwicklung der regionalen und gesellschaftspolitischen Infrastruktur. In diesem Zusammenhang schreibt sie erstmals den „Innovationspreis für gemeinnützige Projekte“ mit einer Gesamtdotierung in der Höhe von 40.000 Euro aus. Bis Ende August 2021 können Gebietskörperschaften sowie gemeinnützige und kirchliche Einrichtungen aus Vorarlberg, die im Einzugsgebiet der Dornbirner Sparkasse aktiv sind, visionäre Vorhaben und neuartige Ideen einreichen. „Mit dem Innovationspreis wollen wir positive gesellschaftliche Veränderungen schneller auf den Weg bringen. Die Chance auf eine Förderung bis zu maximal 10.000 Euro pro Projekt haben Einreichungen, die einen nachweisbaren und hohen gesellschaftlichen Nutzen für die Region und ihre Bevölkerung haben“, konkretisiert Harald Giesinger, Stiftungsvorstand. Chance. „Wir möchten mit dem Innovationspreis eine möglichst große Bandbreite an Institutionen und Initiativen erreichen, damit unsere Region optimal profitieren kann“, ergänzt Harald Giesinger. Förderbeirat entscheidet über Preisvergabe Die Richtlinien des Innovationspreises schließen Privatpersonen von der Einreichung aus. Über die Höhe und die Vergabe der Förderung entscheidet der Förderbeirat der Privatstiftung Dornbirn Sparkasse unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Verständigung über die Vergabe wird bis spätestens 15. Oktober 2021 erfolgen. Mehr Informationen zum Einreichprozedere stehen auf www.sparkasse.at/dornbirn/stiftung zur Verfügung. Breites Spektrum an Projekten Der Innovationspreis fördert Vorhaben aus den Bereichen Kunst und Wissenschaft, Gesundheit, Kinder/Jugend/Familie, Sport, Denkmalpflege, Bildung, Katastrophenhilfe/-vorsorge, Fürsorge für ältere und kranke Menschen bzw. Menschen mit Behinderungen, sowie Umwelt- und Klimaschutz. Diese Projekte sollen bereits in Planung sein und in den kommenden zwölf Monaten zur Umsetzung gelangen. Aber auch neue Teilprojekte oder eine Neu-Fortführung bereits umgesetzter Programme haben eine Stiftungsvorstand Harald Giesinger schrieb den Innovationspreis der Dornbirner Sparkasse aus. (Foto Dornbirner Sparkasse) Lustenauer Gemeindeblatt | Nr. 19 / 21 21

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