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Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 20 | Freitag 15. Mai 2020

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Amts- und Anzeigenblatt der Marktgemeinde Lustenau | Erscheint jeden Freitag, Erscheinungsort und Verlagspostamt: 6890 Lustenau

Dieser Augenblick wurde

Dieser Augenblick wurde lange herbeigesehnt: Die Bewohnerinnen und Bewohner im Seniorenhaus Hasenfeld und Schützengarten freuen sich, geliebte Menschen wiedersehen zu können. Soziales Endlich wieder Besuch! Auf diesen Tag haben alle sehnlichst gewartet: Seit dem 8. Mai dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner der Lustenauer Seniorenhäuser wieder Besuch empfangen. Die gewohnte Nähe, die Umarmung des Enkels fehlen noch und doch bringen die Besucherinnen und Besucher ein Stück der schmerzlich vermissten Vertrautheit und Freude zurück. Besuche sind täglich von 13.00 bis 17.00 Uhr nach Anmeldung möglich. Seit dem 13. März ist in Lustenaus Seniorenhäusern alles anders. Corona bestimmt den Alltag und weil die Ansteckungsgefahr dort besonders hoch ist, durften die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Liebsten fast zwei Monate nicht persönlich sehen und hören. Eine schmerzliche Erfahrung, die allen viel abverlangte und nun zum Glück vorbei ist. Schutz ist oberstes Gebot „Im Mittelpunkt der Öffnungen steht natürlich weiterhin der Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner“, machen Franz Reich, Geschäftsführer der Sozialdienste, und Pflegedienstleiterin Helga Koch-Tumler auf die wohlüberlegten Besuchsregeln aufmerksam. So werden die Angehörigen gebeten, sich telefonisch und direkt in den Wohnbereichen anzumelden. Anfänglich ist die Besuchszeit noch begrenzt, um allen Bewohnerinnen und Bewohner die Gelegenheit zu geben, ihre Angehörigen zu empfangen. Im Seniorenhaus Schützengarten finden die Besuche im großen Gemeinschaftsraum statt, im Hasenfeld dient der Festsaal als Besucherraum. Eingangs gibt einen Gesundheitscheck und während des Besuchs ist auf die bekannten Schutzvorschriften zu achten. 8 Nr. 20 / 20 | Lustenauer Gemeindeblatt

In kleinen Schritten zur Normalität „Uns ist bewusst, dass wir mit den Besucherregeln den Bedürfnissen und Erwartungen der Angehörigen und Bewohnerinnen und Bewohner noch nicht in vollem Umfang gerecht werden können“, bedauert Franz Reich. Dennoch überwiegt die Freude. „Auch wenn eine intensive, bislang gewohnte Zuwendung momentan noch nicht möglich ist, sind alle froh, dass auf diesem Weg endlich wieder Besuche stattfinden können. Es ist ein erster, wenn auch kleiner Schritt in Richtung Normalität.“ » Die lang ersehnten Besuche sind ein erster, wenn auch kleiner Schritt in Richtung Normalität. « Franz Reich Der Alltag braucht Zeit Bald sollen auch der Spaziergang ins Dorf oder der Ausflug mit den Enkelkindern wieder möglich sein, so hoffen auch Bürgermeister Kurt Fischer und Gesundheitsgemeinderätin Susanne Andexlinger und bauen weiterhin auf den Zusammenhalt und die Eigenverantwortung der Bevölkerung: „Wir möchten uns bei allen bedanken, die in den letzten Wochen alles gegeben haben, um unseren den Bewohnerinnen und Bewohnern ihren Alltag zu verschönern. Mit Gesprächen und Zuhören, mit Grußbotschaften, Briefen, Zeichnungen oder Videotelefonaten. Solche schönen Erlebnisse können den Verzicht auf die gewohnten Beziehungen mit den Lieben nur wenig aufwiegen. Wir hoffen sehr, dass die Öffnung der Seniorenhäuser den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Stück der lange ersehnten Normalität zurückbringt.“ Soziales Besuche Besuche in den Seniorenhäusern Hasenfeld und Schützengarten Täglich von 13.00 bis 17.00 Uhr Nach telefonischer Voranmeldung in den jeweiligen Wohnbereichen SH Hasenfeld T 05577 84311-DW Wohnbereich 1: DW 6111 Wohnbereich 2: DW 6121 Wohnbereich 3: DW 6131 Wohnbereich 4: DW 6141 SH Schützengarten T 05577 84311-6175 Kater Felix macht täglich Visite im Garten und empfängt die Besucherinnen und Besucher: Gesundheitsgemeinderätin Susanne Andexlinger, Pflegedienstleiterin Helga Koch-Tumler, Bürgermeister Kurt Fischer und Geschäftsführer Franz Reich. (Fotos Miro Kuzmanovic) Lustenauer Gemeindeblatt | Nr. 20 / 20 9

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