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Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 24 | Freitag 12. Juni 2020

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Amts- und Anzeigenblatt der Marktgemeinde Lustenau | Erscheint jeden Freitag, Erscheinungsort und Verlagspostamt: 6890 Lustenau

Aus Galerie Hollenstein

Aus Galerie Hollenstein wird DOCK 20 - Kunstraum und Sammlung Hollenstein. Kultur DOCK 20 – Kunstraum und Sammlung Hollenstein Aus der Galerie Hollenstein wird DOCK 20 – Kunstraum und Sammlung Hollenstein. Die Namensänderung unterstreicht das Doppelprofil für die Räumlichkeiten: Eine Ausstellungsfläche für zeitgenössische Kunst und ein öffentlich zugängliches Schaudepot, in welchem mit den Sammlungen Karl Schwärzler und Stephanie Hollenstein gearbeitet wird. Seit den 1970er Jahren werden in den Ausstellungsräumen der Galerie Hollenstein Ausstellungen zeitgenössischer Kunst präsentiert, und in unregelmäßigen Abständen Ausschnitte aus der hauseigenen Sammlung. In den letzten Jahren wurde dieses Doppel-Profil geschärft und mit einem Umbau auch räumlich umgesetzt. Nun zeigen sich die inhaltlichen und baulichen Veränderungen auch im Außenraum mit einem Facelift für Fassade und Eingangsbereich und einem neuen Namen für die Institution. DOCK 20 – Kunstraum und Sammlung Hollenstein „DOCK spielt auf die Architektur des Ponten-Blocks an und steht exemplarisch für unsere Arbeit an der Schnittstelle von Kunst und gesellschaftlich relevanten und aktuellen Themen, an die auf unterschiedlichste Weise die verschiedenen Akteurinnen und Akteure „andocken“. Als Brücke verstanden, schwingt gleichzeitig auch die Historie des Orts mit und verweist auf eine einstige Brücke, die an dieser Adresse über sumpfigem Gebiet stand. Unsere Hausnummer 20 ergänzt und verortet den neuen Namen“, erklärt Claudia Voit, die Leiterin von DOCK 20. Die Namensänderung und das visuelle Erscheinungsbild wurden gemeinsam mit Great Design Studio (Wien, Bregenz) erarbeitet. Die Deckenzeichnung im Eingangsbereich hat der Vorarlberger Künstler Ferdinand Ruef realisiert. 12 Nr. 24 / 20 | Lustenauer Gemeindeblatt

Zweite Hälfte des Jahresprogramms ist weiblich Im Sommer sind die Berliner Künstlerin Margarita Rozhkova und die Kunstwissenschaftlerin Anne Zühlke aus Wien im „Artist in Residency-Programm“ zu Gast in Lustenau. Die Ergebnisse ihrer Arbeit werden im Herbst im DOCK 20 präsentiert. Von September bis November wird der große Ausstellungsraum von der Österreichischen Künstlerin Nana Mandl bespielt. Die Künstlerin hat mit raumgreifenden Collagen auf sich aufmerksam gemacht und gehört zu den Shootingstars der jungen österreichischen Kunst. Für Lustenau erarbeitet sie eine ortsspezifische Installation. Ab November bespielt die gebürtige Vorarlbergerin Monika Grabuschnigg den Kunstraum. Grabuschnigg ist vor allem für groß angelegte und aufwändige Keramik-Arbeiten bekannt. Nach Solo-Shows bei Carbon 12, REITER und in der Kunsthalle Baden-Baden sind ihre Arbeiten derzeit in der Kunsthalle Wien zu sehen. Die Ausstellung im Kunstraum des DOCK 20 wird Grabuschniggs erste Einzelausstellung in Österreich. Sonderausstellung Stephanie Hollenstein Im Sammlungs-Depot ist ab September wieder die Sonderausstellung mit Zeichnungen Stephanie Hollensteins aus den Kriegsjahren 1915 bis 1917 geöffnet, begleitet von einer Reihe von Veranstaltungen. „Der Ausschnitt aus unserem Bestand verdeutlicht, wie prägend diese Jahre für Hollensteins Biografie waren. Für die Künstlerin waren ihr Einsatz an der Front als Soldat sowie ihre Tätigkeit als Kriegsmalerin der Monarchie identitätsstiftend. Hollensteins bewusste nachträgliche Instrumentalisierung dieser Episode für ihre Karriere bestimmt neben ihrer Rolle als hochrangige Funktionärin des Kulturbetriebs im NS-Regime bis heute das öffentliche Bild dieser so widersprüchlichen Künstlerin“, so Claudia Voit abschließend. Kultur DOCK 20 Kunstraum und Sammlung Hollenstein Pontenstraße 20 T +43 5577 8181-4221 dock20@lustenau.at www.lustenau.at/dock20 VERLÄNGERT BIS 28. JUNI Kunstraum: Judith Saupper „It’s maybe a silly question but is the dog part of the work? Or: Rebuild Nature“ Freitag, Samstag, Sonn- und Feiertag 15 bis 19 Uhr Die Deckenzeichnung im Eingangsbereich hat der Vorarlberger Künstler Ferdinand Ruef realisiert. (Fotos Miro Kuzmanovic) Lustenauer Gemeindeblatt | Nr. 24 / 20 13

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