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Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 25 | Freitag 25. Juni 2021

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Amts- und Anzeigenblatt der Marktgemeinde Lustenau | Erscheint jeden Freitag, Erscheinungsort und Verlagspostamt: 6890 Lustenau

Sicherheit

Sicherheit Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter verabschiedet Nach rund 15 Jahren als Landesfeuerwehrinspektor und Vorsitzender des Vorarlberger Landesfeuerwehrverbandes hat Hubert Vetter die fordernden Aufgaben Ende März 2021 in jüngere Hände übergeben. Am 1. Juni ist er im Alter von 62 Jahren in den verdienten Ruhestand eingetreten. Landeshauptmann Markus Wallner, Sicherheitslandesrat Christian Gantner und Bürgermeister Kurt Fischer dankten ihm für seinen langjährigen, leidenschaftlichen Einsatz. Nachfolger als Feuerwehrinspektor ist Herbert Österle aus Doren. aktiven Feuerwehrleute bis hin zu den Feuerwehrsenioren entwickelte er gemeinsam mit seinem Mitarbeiterteam innovative Anreizsysteme, eine Anerkennungskultur und persönliche Wertschätzungsinstrumente. Im Bereich der Kommunikation hat Vetter Hubert Vetter habe in der Spitzenposition „immer ziel- und lösungsorientiert agiert, viel Umsicht, unermüdliches Engagement und höchste Einsatzbereitschaft bewiesen und dazu hohe Führungskompetenz an den Tag gelegt“, zollte Wallner der geleisteten Sicherheitsarbeit größten Respekt sowie verdiente Anerkennung. Hubert Vetters Leistungsbilanz könne sich mehr als nur sehen lassen. Vielfältige Leistungen und Verdienste Als Landesfeuerwehrinspektor hat Vetter der internationalen Katastrophenhilfe, dem Bewerbswesen und dem breiten Themenfeld des Naturkatastrophenschutzes große Aufmerksamkeit gewidmet. Den Ausbau des Feuerwehrausbildungszentrums zu Bürgermeister Kurt Fischer überreichte Hubert Vetter eine spezielle Überraschung. ebenfalls neue Werkzeuge etabliert, um der immer rascheren Informationsgeschwindigkeit Rechnung tragen zu können. Vetters letztes Amtsjahr stand ganz im Zeichen der Pandemiebewältigung. Der vorher nie dagewesenen Situation begegnete er mit analytischem Sachverstand und der nötigen Ruhe und Gelassenheit. Im permanenten Kontakt mit den Feuerwehrführungskräften hielt er unermüdlich den „Feuerwehrmotivationsmotor“ in Gang. Neben seiner Tätigkeit als Landesfeuerwehrinspektor war Hubert Vetter als Verbandsvorsitzender der Vorarlberger Feuerwehren ehrenamtlich aktiv. Nicht nur Repräsentationsverpflichtungen im In- und Ausland, auch das Führen der laufenden Geschäfte und die gesamte Finanzgebarung des Verbandes lagen in seinen Händen. Am 2. Juni fand die feierliche Verabschiedung im Lustenauer Feuerwehrhaus statt. einer modernen, breit angelegten Aus- und Weiterbildungseinrichtung hat er als wesentliches Element für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Personalentwicklung der freiwilligen Feuerwehrleute verstanden. Überhaupt rückte Vetter das wichtige Thema der Personalentwicklung in den Fokus seiner Arbeit. Von der Feuerwehrjugend über die Ein Leben für die Sicherheit Seit über vier Jahrzehnten ist Hubert Vetter Mitglied der Lustenauer Feuerwehr. Vor der Ernennung zum Landesfeuerwehrinspektor arbeitete er ab 1983 im Amt der Vorarlberger Landesregierung im Fachbereich Katastrophenhilfe. In dieser Funktion hat er maßgeblich am Aufbau der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle sowie bei der Gründung von zwei internationalen Hilfs- und Rettungseinheiten (Support Unit Austria und Search and Rescue Unit Vorarlberg) mitgewirkt. 16 Nr. 25 / 21 | Lustenauer Gemeindeblatt

Feuerwehr Die Feuerwehr ehrte verdiente Kameraden Am Samstag, den 29. Mai, fand nach einjähriger Pause wieder eine Jahreshauptversammlung der Lustenauer Feuerwehr statt. Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen waren nötig, damit die 137. Auflage in der Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses abgehalten werden konnte. Ein Fixpunkt bei der Jahreshauptversammlung war die Vorstellung des Tätigkeitsberichts, der auch auf www.lustenau.at abrufbar ist. Kommandant Dietmar Hollenstein, Feuerwehr- Jugendleiter Stefan Knoll und Ausbildungsleiter Jürgen Hämmerle übernahmen diese Aufgabe. Veranstaltungen und Übungen mussten meist abgesagt werden, so halbierten sich die Einsatzstunden auf 17597 Stunden. Die Zahl der Einsätze ging aber nur minimal zurück. Es gab im Jahr 2020 insgesamt 172 Einsätze (46 Brandeinsätze, 120 technische Einsätze und 6 nachbarschaftliche Hilfeleistungen). Daneben mussten noch zusätzliche Aufgaben für das Land und die Gemeinde (Testaktionen etc.) bewältigt werden. 25 Jahre bei der Feuerwehr: Andreas Schmid, Florian Kremmel und Mark Hämmerle 18 neue Mitglieder angelobt Im Rahmen der Jahreshauptversammlung konnten 18 neue Mitglieder, davon 13 aus der Feuerwehrjugend, angelobt werden. Die Neumitglieder bestätigten, dass sie ihre Pflichten als Feuerwehrfrau oder -mann gewissenhaft erfüllen werden. Trotz Pandemie ist die Entwicklung beim Mannschaftsstand erfreulich. Die Feuerwehr Lustenau konnte Ende 2020 auf 165 Mitglieder zählen (112 Aktive, 6, Passive, 24 Ehrenmitglieder und 23 Feuerwehrjugend). Ehrungen und Beförderungen Ein erfreulicher Punkt der Jahreshauptversammlung sind auch die Beförderungen und Ehrungen. Sechs Wehrfrauen und -männer wurden nach sechs Jahren zu Oberfeuerwehrleuten ernannt. Neun Mitglieder wurden nach zwölf Jahren zu Hauptfeuerwehrleuten befördert. Andrea Tesfay-Hämmerle wurde zur Feuerwehr-Ärztin ernannt. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Mark Hämmerle, Florian Kremmel und Andreas Schmid geehrt. 40-jähriges Jubiläum feierten Martin Alfare, Hermann Hämmerle, Christian Kammerer, Gerd Ortner und Hubert Vetter. Edl Hämmerle wurde für sage und schreibe 70 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. 40 Jahre im Einsatz: Hubert Vetter, Martin Alfare, Hermann Hämmerle, Gerd Ortner und Christian Kammerer Viel Prominenz für Edl Hämmerles 70-jährigen Einsatz. (Fotos Feuerwehr) Lustenauer Gemeindeblatt | Nr. 25 / 21 17

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