Aufrufe
vor 4 Monaten

Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 33 | 14. August 2020

  • Text
  • Gemeindeblatt
  • Lustenau
Amts- und Anzeigenblatt der Marktgemeinde Lustenau | Erscheint jeden Freitag, Erscheinungsort und Verlagspostamt: 6890 Lustenau

Bibliothek Mit der

Bibliothek Mit der MoBiLu Sprachen kennenlernen Das Team der Mobilen Bibliothek Lustenau (MoBiLu) liest in den nächsten drei Wochen jeweils am Mittwochvormittag im Naturspielpark Am Moosbach. Den Kindern werden Bilderbücher in Deutsch und einer Fremdsprache präsentiert. Der Wettergott meinte es bei den ersten vier Vorleseaktionen mit der Mobilen Bibliothek Lustenau gut. Jeweils für zwei Stunden war das MoBiLu-Team Alexandra Pohn und Peter Ladstätter mit dem Lastenrad am Spielplatz Wiesenrain zu Gast. Begleitet wurden sie von zwei Damen und zwei Herren, die in ihrer Muttersprache vorlasen – zu hören waren Deutsch, Türkisch, Chinesisch, Spanisch und Tschetschenisch. In den Pausen verwöhnte Gilbert Steiner vom W*ORT die Gäste mit Kuchen, Kaffee und Saft. Und wer dann noch Energien hatte, konnte sich am Spielplatz austoben. W*ORT Café Gastwirt Gilbert Steiner und Spanisch-Vorleser Gerado Rojas Pack die Picknickdecke ein! Noch an drei Mittwochvormittagen jeweils um 10.00 Uhr startet das MoBiLu-Team mit seinen zweisprachigen Vorlesestunden. Es werden Englisch, Paschtu und Arabisch zu hören sein. Sitzkissen der Bibliothek machen das Zuhören noch feiner, aber natürlich sind Picknickdecken gerne willkommen. Da lassen sich dann die Backkreationen von Gilbert Steiner noch besser im Freundeskreis genießen. Und in den mitgebrachten Bücherkisten finden sich noch allerlei Schätze zum Selberschmökern oder zum Vorlesen lassen. Das MoBiLu-Team freut sich auf zahlreiche Gäste. MoBiLu – Vorlesen zweisprachig Die zweisprachigen Vorlesestunden mit der Mobilen Bibliothek Lustenau und dem W*ORT Café finden noch am 19. und 26. August und am 2. September, jeweils von 10 bis 12 Uhr im Naturspielpark „Am Moosbach“ statt. Neugierige Kinderaugen und -ohren folgten den gewohnten und fremden Wörtern. Beim Chinesisch-Termin las Kit Man Laber mit der MoBiLu-Crew Alexandra Pohn und Peter Ladstätter. 18 Nr. 33 / 20 | Lustenauer Gemeindeblatt

Bibliothek Glas ist besser als Alu und Plastik Anlässlich der Umweltwoche veranstaltete die Bibliothek Lustenau heuer ein Preisausschreiben zum Thema Abfall. Genau 110 Kupons wurden bis zum 30. Juli 2020 abgegeben. Die glücklichen Gewinner konnten letzten Freitag ihre Preise, das Buch „Mein Name ist Greta“, abholen. Da die ursprünglich geplante Veranstaltung zum Thema Abfall dieses Jahr leider nicht stattfinden konnte, hat sich das Team der Bibliothek etwas Neues einfallen lassen: Es gab einerseits einen Medientisch mit vielen informativen Büchern, DVDs und CDs und andererseits die Möglichkeit, bei einem Preisausschreiben mitzumachen. Dazu musste nur eine Frage richtig beantwortet werden. „Nicht ganz so einfach” Diese Rückmeldung erhielten die MitarbeiterInnen der Bibliothek öfter. Die Preisfrage lautete nämlich „Welche Getränkeverpackung verursacht am wenigsten Abfall?“. Eine knifflige Frage, bedenkt man, dass Verpackungsmaterial aus vielen unterschiedlichen Rohstoffen besteht und die Produktion komplex ist. Trotzdem fand sich die richtige Antwort auf sage und schreibe 103 der 110 Teilnahmekupons. Aus diesen wurden kürzlich die drei Gewinner Kathrin Peintner, Aurelia Grill und Noah Alge ermittelt. Glas als Mehrwegverpackung „Generell zeichnet sich ein klarer Trend hin zu Glasflaschen ab und sie erfreuen sich wieder größerer Beliebtheit. Aber Glasflaschen sind nur dann wirklich umweltfreundlich, wenn sie auch Mehrwegflaschen sind“, informiert Günter Bösch von der Umweltabteilung der Gemeinde Lustenau und führt weiter aus: „Während Einweg-Getränkeverpackungen nur – wie der Name schon sagt – ein Mal befüllt werden, können Mehrweg-Glasverpackungen bis zu 50 Mal befüllt werden. Mehrweg-Kunststoffverpackungen hingegen nur 13 Mal, bevor das Material recycelt wird. Glas besteht aus Quarzsand, Kalk, Soda und Pottasche. Für Glasverpackungen werden also auch keine Rohstoffe aus Erdöl benötigt.“ Glasflaschen können nach ihrer Verwendung wieder eingeschmolzen und daraus wieder neue Mehrwegglasflaschen produziert werden, ein klarer ökologischer Vorteil der Glasflasche. Auch die CO2 Bilanz und damit der Beitrag zum Klimawandel ist gegenüber Einwegverpackungen erheblich besser. Die Gewinnerinnen Kathrin Peintner und Aurelia Grill und Gewinner Noah Alge freuten sich über das Buch „Mein Name ist Greta“. Lustenauer Gemeindeblatt | Nr. 33 / 20 19

LUSTENAUER GEMEINDEBLATT