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Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 37 | Freitag 11. September 2020

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Amts- und Anzeigenblatt der Marktgemeinde Lustenau | Erscheint jeden Freitag, Erscheinungsort und Verlagspostamt: 6890 Lustenau

Erste Ansiedelung im

Erste Ansiedelung im Betriebsgebiet Heitere ist die Firma Stanztech: Bürgermeister Kurt Fischer und Raimund Zirker (Leiter Wirtschaftsabteilung), die Stanztech-Geschäftsführer Martin Grabher-Meier und Wayne Humpeler. (Foto Michael Pezzei) Wirtschaft Betriebsgebiet Heitere - Platz zum Wachsen für unsere Betriebe Sie sind das Rückgrat unserer lokalen Wirtschaft, als Lehrlingsausbildner und Arbeitgeber unverzichtbar und darüber hinaus auch vorbildlich für das Zusammenleben in unserer Gemeinde engagiert - die Lustenauer Unternehmerinnen und Unternehmer mit ihren Klein- und mittleren Betrieben. In Lustenaus jüngstem Betriebsgebiet Heitere bekommen sie nun mehr Platz zum Wachsen. Firmen profitieren von der Lage und Flächenreserven Neben den großen Flächenreserven in bester Lage punktet das Betriebsgebiet Heitere auch mit der hervorragenden Anbindung an die A14. Auch durch die unterschiedlichen Grundstücksgrößen finden Unternehmen maßgeschneiderte Voraussetzungen für klein- und großflächige Ansiedelungen mitten im Rheintal. Von schmalen Riedstreifen zu 15 Hektar Betriebsgebiet Was sich heute als regelrechter Schatz für eine erfolgreiche Weiterentwicklung Lustenaus zeigt, ist die Ernte einer jahrelangen Arbeit: Bereits vor gut zehn Jahren setzte sich die Marktgemeinde wie beim Vorgänger Millennium Park das Ziel, in diesem Areal Grundstücke aufzukaufen, als Betriebsgebiet umzuwidmen, zu erschließen und dann – fertig entwickelt - an interessierte Betriebe zu verkaufen. „Der Grundstein wurde mit zahlreichen ersten Grundankäufen bereits unter meinem Vorgänger gesetzt. Dass eine solche Entwicklung große Zeitspannen in Anspruch nehmen wird, zeigte sich im Laufe der umfangreichen Verhandlungen mit den mehr als 70 Privateigentümern“, resümiert Bürgermeister Kurt Fischer. 10 Nr. 37 / 20 | Lustenauer Gemeindeblatt

Betriebe für Lustenau gewinnen „Mit Beharrlichkeit und einem langen Atem ist es uns aber gelungen, 90.000 m² Grundfläche käuflich zu erwerben - ein Marathon!“ freut sich Bürgermeister Kurt Fischer, dass das Umlegungsverfahren, das seit 2016 seinen behördlichen Gang geht, nun bald rechtskräftig wird. „Wir haben das Ziel nun unmittelbar vor Augen. Jetzt können wir die Erschließung des Gebiets mit den umfangreichen Infrastrukturmaßnahmen an- und aktiv auf Unternehmen zugehen, unseren Lustenauer Betrieben Raum für Weiterentwicklung bieten und neue Betriebe für Lustenau gewinnen.“ Größtes Umlegungsverfahren Vorarlbergs Bis aus 42 einzelnen, schmalen Riedstreifen mit 70 Eigentümern ein zusammenhängendes, mit Zufahrten, Wasser- und Kanalversorgung ausgestattetes, attraktiv gestaltetes Betriebsgebiet für Gewerbe und Handwerk wird, ist es ein weiter Weg. Viel Zeit kostete das Umlegungsverfahren – das bislang größte in Vorarlberg. Die Umlegung hat zum Ziel, aus Grundstücken, die aufgrund ihrer Form und/oder Lage (keine Zufahrt) nicht bebaubar sind, Grundstücke zu „formen“, die bebaubar sind. In einem Betriebsgebiet ist das herausfordernd und der Akt der Umlegung ist gesetzlich genau geregelt. Zuständige Behörde ist das Amt der Vorarlberger Landesregierung, welche auch den Umlegungsbescheid erlässt. Im konkreten Fall wurde der Bescheid im Dezember 2018 ausgestellt. Selbstverständlich sieht das Raumplanungsgesetz vor, dass der Bescheid von Eigentümern rechtlich beeinsprucht werden kann.. Zum Glück haben nur wenige Eigentümer diesen Rechtsweg beschritten. Wir erwarten in Bälde den rechtskräftigen Umlegungsbescheid des Landes Vorarlberg. Erste Ansiedelung auf bereits gewidmeter Teilfläche Eine Teilfläche von 1,5 Hektar konnte die Gemeinde bereits als Betriebsgebiet umwidmen. Auf dieser Fläche konnte die Marktgemeinde heuer mit der Vorarlberger Firma Stanztech ein erfolgreiches Familienunternehmen für eine Ansiedelung gewinnen. Das Höchster Unternehmen Stanztech verlegt seinen Sitz nach Lustenau und errichtet am Glaserweg ein modernes Firmengebäude. Der Baustart soll heuer noch erfolgen. Wirtschaft Betriebsgebiet Heitere Gesamtfläche 150.000 m² (15 ha) Erschließungsstraßen, Verbindungsspange, Geh und Radwege 16.000 m² Grünräume 13.000 m² Wirtschaftsstandort Lustenau rund 24.000 Einwohnerinnen und Einwohner rund 10.500 Erwerbstätige 700 Betriebe ca 4.100 Personen wohnen und arbeiten in Lustenau Das neue Betriebsgebiet Heitere schafft den Lustenauer Unternehmen 150.000 m² Raum zur Weiterentwicklung und Platz für neue Ansiedelungen. (Foto Lukas Hämmerle/Thomas Holzer) Lustenauer Gemeindeblatt | Nr. 37 / 20 11

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