Aufrufe
vor 5 Monaten

Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 48 | Freitag 27. November 2020

  • Text
  • Gemeindeblatt
  • Lustenau
Amts- und Anzeigenblatt der Marktgemeinde Lustenau | Erscheint jeden Freitag, Erscheinungsort und Verlagspostamt: 6890 Lustenau

Soziales

Soziales „mittwochsLichter“ – virtuelle Lichtblicke im Advent Auch wenn in diesem Jahr alles anders ist, der Advent bleibt eine Zeit der Hoffnung und Einstimmung auf Weihnachten. „mittwochsLichter“, so nennt sich eine virtuelle Zusammenkunft der PfarrCaritas im Rahmen des Projektes LE.NA – lebendige Nachbarschaft, zu der an vier Abenden im Dezember Interessierte eingeladen sind, gemeinsam auf die Suche nach Kraftquellen zu gehen. Das erste „mittwochsLicht“ findet am 2. Dezember statt. Nehmen Sie sich Zeit! „An diesen vier Mittwoch-Abenden treffen wir uns zu einem ZOOM-Meeting“, erklärt Ingrid Böhler. „In der ersten halben Stunde hören wir immer einen Impuls. Danach sind alle, die möchten, zu Gespräch und Austausch eingeladen.“ Interessiert? LE.NA-Mitarbeiterin Nina Köhlmeier steht gerne für detaillierte Auskünfte bereit und gibt die ZOOM-Zugangsdaten bekannt. Der Advent ist eine Zeit der Hoffnung und eine Zeit, in der Kindheitserinnerungen und Sehnsüchte wieder neu aufleben. In diesem Jahr überschattet die Corona-Krise zusätzlich diese Zeit und verlangt uns einiges ab. Liebgewonnene Traditionen wie Adventmärkte, Weihnachtskonzerte oder -feiern können heuer nicht stattfinden. Soziales Termine Neue Hoffnung und Kraftquellen „In einer Zeit, in der vieles unsicher scheint, möchten wir mit den ‚mittwochsLichtern‘ einen Kontrapunkt setzen und allen interessierten Menschen in diesen Tagen kraftvolle Themen und spirituelle Gedanken mitgeben“, so Ingrid Böhler. „An vier Abenden im Dezember laden wir jeweils Mitte der Woche zu einer kleinen Auszeit im Advent ein“, so Ingrid Böhler. Das erste ‚mittwochsLicht‘ findet am 2. Dezember von 18.30 bis 19.30 Uhr statt. Die weiteren Termine sind am 9., 16. und 23. Dezember. mittwochsLichter IMMER MITTWOCHS, VON 18.30 BIS 19.30 UHR 2. Dezember – Das Leben ist schön! Resilienz, Kraftquellen und Ressourcen 9. Dezember – Der Freude auf der Spur Was macht ein freudvolles und sinnerfülltes Leben aus? 16. Dezember – Heil sein im Hier & Jetzt Wie ist das mit dem Prozess der Heilung? Wo kann man Quellen des Heils finden? 23. Dezember – Komm, wärm dich am Feuer des Lebens Einstimmung auf das Weihnachtsfest mit besinnlichen Texten und Gedanken sowie musikalischen Unterbrechungen Kontakt & Informationen & Zugangsdaten: Nina Köhlmeier, E nina.koehlmeier@caritas.at, T 0676 88420 4021 Gestaltung der Abende Marlies Enenkel-Huber, Nina Köhlmeier und Ingrid Böhler Die mittwochsLichter sind eine kleine Auszeit im Advent. (Foto caritas Vorarlberg) Bitte jeweils 15 Minuten früher ins ZOOM-Meeting einsteigen. 14 Nr. 48 / 20 | Lustenauer Gemeindeblatt

Soziales 1 Million Stunden für die Betreuung zuhause Was 1993 mit einer Vision und 19 Helferinnen begonnen hat, hat sich zu einem unverzichtbaren Netzwerk der Menschlichkeit entwickelt: 27 Jahre nach der Gründung des Mobilen Hilfsdiensts beweisen 115 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich sehr eindrucksvoll, welch wichtiger Teil des sozialen Netzwerk sie längst in Lustenau sind. Dieser Tage hat das MOHI-Team eine Million Einsatzstunden erbracht und damit unzähligen älteren Menschen das Leben in den eigenen vier Wänden erleichtert und verschönert. nauer Bevölkerung in all den Jahren, in oftmals sehr fordernden Einsätzen erbracht haben. An Tagen wie diesen ist ein solches Zeit haben und Zeit schenken besonders wichtig“, sagt Sigi Hämmerle, Leiter vom MOHI-Lustenau. „Ich möchte mich bei allen Ehemaligen und natürlich vor allem auch dem derzeitigen Team ganz herzlich für ihre wertvolle Arbeit danken.“ Für ältere Menschen da zu sein und ihnen ein selbstbestimmtes Leben zuhause zu ermöglichen, ist und bleibt der tägliche Antrieb. Spazieren gehen, den Einkauf erledigen, bei Hausarbeiten helfen oder einfach nur da zu sein – die Helferinnen und Helfer unterstützen und betreuen ihre Klientinnen und Klienten genau abgestimmt auf deren Bedürfnisse und Fähigkeiten. Gemeinsam festgelegte Tage geben im Alltag Struktur und Sicherheit. Über die Jahre kamen noch viele weitere Aufgabenbereiche hinzu, wie unter anderem die Tagesbetreuung, das Sturzprogramm OTAGO, der betreute Mittagstisch und das Tanzcafé. Auch für die betreuenden Angehörigen ist die Arbeit des MOHI-Teams eine immer wichtiger werdende Entlastung. In diesem Jahr wurde von den Helferinnen und Helfern des MOHI-Lustenau die unglaubliche Zahl von 1 Million Einsatzstunden erbracht. „Es ist kaum zu ermessen, welchen Beitrag die Helferinnen und Helfer vom Mobilen Hilfsdienst für die Luste- In Zeiten wie diesen ist ein „Für einander da sein“ besonders wichtig und wertvoll. Gertrud Hämmerle und Helferin Jasmine Loacker erledigen gemeinsam die anstehenden Hausarbeiten. (Fotos Miro Kuzmanovic) Lustenauer Gemeindeblatt | Nr. 48 / 20 15

LUSTENAUER GEMEINDEBLATT