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Lustenauer Gemeindeblatt Nr. 49 | Freitag 4. Dezember 2020

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Amts- und Anzeigenblatt der Marktgemeinde Lustenau | Erscheint jeden Freitag, Erscheinungsort und Verlagspostamt: 6890 Lustenau

Soziales „Café 96“

Soziales „Café 96“ Online-Treffpunkt für Menschen mit Demenz Ein neues Angebot der Aktion Demenz ermöglicht den Austausch mit Gleichgesinnten ganz coronakonform von zu Hause aus. Der wöchentliche Online-Treffpunkt für Menschen mit Demenz lädt zum Austausch, zu Humor und zur gegenseitigen Unterstützung ein – man muss schließlich nicht jeden Fehler selbst machen. Los geht’s am Mittwoch, den 9. Dezember um 15 Uhr. Sie einen Tag vor dem Treffen eine Einladung per Mail mit dem passenden Link. Ab dann sind wir verabredet, und zwar jeden Mittwoch um 15 Uhr, sofern Sie Zeit und Lust haben. Sie können jeden Mittwoch neu dazu kommen“, lädt Silvia Benz zum Mitmachen ein. Die Gastgeberin Monika Frick bietet jeden Mittwochnachmittag von 15 bis 16.30 Uhr ein virtuelles Café für alle 96 Gemeinden Vorarlbergs an: Das Café 96. Das einzigartige Angebot der Aktion Demenz ist kostenlos und frei, wer Zeit und Lust hat, ist willkommen. Lediglich eine Anmeldung ist erforderlich. Ob Sie sich austauschen wollen oder auch nur zuhören – alles darf sein. Austausch mit Humor Kommen Sie vorbei, während Sie ganz coronakonform von zu Hause aus vor dem Computer sitzen. Sie brauchen dazu einen internetfähigen Computer oder ein Tablet und eventuell ein Enkelkind, das Ihnen den Zugang zu dem Treffen erleichtert. Abwechslungsreich und unterhaltsam „Das Programm des Café 96 ist abwechslungsreich und unterhaltsam, manchmal sind auch Expertinnen und Experten mit dabei. Sobald Sie uns kontaktieren und mit der Weitergabe Ihrer Mailadresse an unsere Gastgeberin einverstanden sind, erhalten Soziales „Café 96“ Online-Treffpunkt für Menschen mit Demenz AB MITTWOCH, 9. DEZEMBER 2020 von 15 bis 16.30 Uhr Anmeldung per Mail an info@aktion-demenz.at Sie erhalten von uns einen Link für den Einstieg, es ist kein Download nötig. Bei Rückfragen oder falls Sie technische Hilfestellung benötigen, kontaktieren Sie bitte das Sozialreferat im Rathaus unter 05577 8181 3005. Der Demenz-Treff „Café 96“ findet ab 9. Dezember jeden Mittwoch um 15 Uhr online statt. (Foto Miro Kuzmanovic) 18 Nr. 49 / 20 | Lustenauer Gemeindeblatt

Sicherheit Tief gegraben in Lustenau In Lustenau kam es kürzlich zu einer Straßensperrung an der Dammstraße. Grund dafür waren die Untersuchungen des Sickerkanals. Ein Bagger grub sich neben der Dammstraße in Lustenau in rund fünf Meter Tiefe und legte dort ein kleines Stück des Lustenauer Sickerkanals frei. Dieser liegt unterhalb der Dammstraße und im weiteren Verlauf auch unterhalb des Wohnquartiers. Der Sickerkanal hat die Aufgabe, den Grundwasserspiegel zu stabilisieren und bei steigenden Rheinwasserspiegel das Grundwasser aufzufangen (drainieren). Der in den 1960er Jahren erbaute Sickerkanal besteht aus einer Betonröhre mit einem Durchmesser von bis zu 1,7 m. Die Röhre ist in regelmäßigen Abständen mit kleinen Löchern versehen, die das Grundwasser in die Röhre leiten und dann weiter in den Binnenkanal abfließen lassen. Der Grundwasserspiegel liegt im Rheintal sehr nahe an der Oberfläche. Im Talabschnitt zwischen Buchs und dem Bodensee gibt es heute mehrere hundert Drainagen mit einer Länge von über 1.000 km. Das drainierte Wasser wird über größeren Kanäle, die sogenannten Binnenkanäle, parallel zum Rhein in den Bodensee geführt. In der Dammstraße wurde der Sickerkanal untersucht. Untersuchung für Projekt Rhesi Im Rahmen des Projekts Rhesi wurde untersucht, wie der Sickerkanal damals angelegt wurde. Bernhard Valenti, zuständiger Projektleiter bei der Internationalen Rheinregulierung erklärt: „Zwar gibt es einige Unterlagen aus der Bauzeit des Sickerkanals. Für uns interessant sind aber insbesondere nicht verzeichnete Informationen wie die genaue Lage der Röhre und wie die Leitung gebettet ist, also welcher Kies oder Sand um den Kanal herum eingebaut worden ist. Der Augenschein hat zudem ergeben, dass der Sickerkanal für sein Alter einen guten Zustand aufweist.“ Die Arbeiten fanden in fünf Metern Tiefe statt. (Fotos Rheinregulierung) So sieht der Sickerkanal von innen aus. (Foto Geologiebüro Sutterlüti) Lustenauer Gemeindeblatt | Nr. 49 / 20 19

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